Ev.-Luth. Schwesterkirchgemeinden Altmittweida & Ottendorf
Willkommen bei der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Altmittweida
Unsere Orgel

Im Jahre 1895 wurde die Paul Schmeisser Orgel in den Dienst der Gemeinde gestellt. Es handelt sich hierbei um eine zweimanualige Orgel mit 18 Registern.

Am 12. Januar 1917 teilte die Alfred Schmeisser Orgelbau-Anstalt, welche 1902 das Geschäft von Paul Schmeisser übernommen hatte, dem Kirchenvorstand mit, dass das Kriegsministerium die Beschlagnahme und Enteignung von Orgelprospekt-Zinnpfeifen angeordnet hat.

Bereits am 17. April 1917 wurde der Kirchenvorstand vom Städtischen Gas- und Wasserwerk Mittweida um die Herausgabe der Pfeifen gebeten. Die Abgabe wurde auf Ende Mai 1917 datiert.

Am 19. November 1919 unterbreitete die Orgelbau-Anstalt der Gemeinde ein Angebot für ein Prospekt aus Zink mit Aluminiumbronze überzogen. Das Prospekt besteht seither aus Principal 8' D-a, Octave 4' C-A und 3 stummen, zusammen 33 Pfeifen.

Alfred Schmeisser erstellte am 02. Mai 1939 ein Gutachten zum Zustand der Orgel, mit einem Angebot zum Einbau eines Elektroventilatorgebläses. Er unterbreitete auch den Vorschlag für einige Veränderungen im Cello 8' auf eine markante Choralflöte 4' und Gamba 8' in eine Quinte 2 2/3 ' sowie dem Austausch der Waldflöte 2' gegen die Oktave 2'.

Im Jahre 1952 beauftragte der Kirchenvorstand den Orgelbaumeister Schmeisser mit der Lieferung und dem Einbau eines neuen Ventilators, da der bisherige unbrauchbar wurde. Durch einen Angriff der Amerikaner in den Kriegstagen, wurde die Kirche getroffen und machte die Benutzung der Orgel unmöglich.

Seit 1952 wurden nur noch notdürftige Reparaturen an der Orgel durchgeführt. In der Regel wurde die Orgel jährlich nachintoniert.

Der Kirchenvorstand beauftragte im Mai 2006 die Orgelbaufirma Groß mit der Restaurierung der Orgel sowie mit der Neuerstellung des Orgelprospektes in Zinn.

I. Manual C-e'''
II. Manual C-e'''
Pedal C-d'
Bordun 16'
Geigenprincipal 8'
Principalbass 16'
Principal 8'
Flauto traverso 8'
Subbass 16'
Rohrflöte 8'
Fugara 8'
Violoncello 8'
Viola di Gama 8'
Octave 4'
Posaune 16'
Octave 4'
Flauto amabile 4'
Gedeckt 4'
Waldflöte 2'
Octave 2'
Mixtur 3 fach
Manualcoppel
Pedalcoppel


Die "Chefs" der Orgel:
die Principale Sie stehen ganz vorne und geben in allen Werken den Ton an. Sie sind aus Zinn gemacht und sind die wertvollsten Pfeifen. Ihr Klang ist rund und warm. Ihre Verwandten, die Oktaven, stehen weiter hinten.

Die "Riesen":
Die tiefen Pedalpfeifen Wenn der Orgelklang fühlbar wird, dann sind meist die 16-Fuß- Pfeifen im Spiel (Bordon 16'). Aber auch die etwas höheren 8'-Stimmen können satte, aber auch düstere Klänge erzeugen.

Die Instrumente:
Posaune, Flöte, Streicher ... In allen Zeiten hat der Orgelbau versucht, den Klang von Instrumenten nachzuahmen und so zu einem Orchester zu werden. So finden wir einige Register, die den Namen eines Instrumentes tragen: Posaune, Waldflöte sogar Streichinstrumente wie die Viola di gamba oder Violoncello. Welches Instrument spielen Sie?

"Drei auf einen Streich":
die Mixtur Sie ist der Glanzfaktor der Orgel. Leuchtend bildet sie die Klangkrone und gibt der Orgel Fülle: die Mixtur. Dabei können auf einem Ton des Registers bis zu drei kleine Pfeifen stehen.

Die Sanften:
Gedeckte und Subbass Oben haben sie einen Deckel. Das macht ihren Klang sanft und leise. Sie sind für die leisen Passagen da und die besten Begleiter. Sie heißen: Gedeckt, Bourdon und im Pedal Subbass.


Die Predigt zur Orgelweihe

Liebe Orgel-Fest-Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder!

Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. Dieses Wort von Victor Hugo möchte ich an den Anfang stellen. Was für eine wunderbare Gabe ist die Musik. Wohl dem, Musik hören, vielleicht sogar selber musizieren kann - und dazu auch noch ein schönes Instrument hat!

Die Heilung eines Taubstummen

Im Evangelium hörten wir von einem Mann, der taub und stumm zugleich war. Vielleicht von Kindesbeinen an. Dann hat er auch noch nie Musik, den Klang einer Posaune, einer Harfe, oder ein gesungenes Lied gehört. Viel schlimmer noch, dass er von menschlicher Kommunikation ausgeschlossen war und misstrauisch seinen Reim auf das machen musste, was um ihn herum geschah.

Dieser Mann, und das. setzt unserer Heilungsgeschichte noch eins obendrauf, hatte auch noch nie etwas von dem Einen Gott gehört. Jedenfalls lebte er in dem heidnischen Gebiet der 10 Städte im Norden Israels. Gewinnt darin der Heilungsbericht von Markus schon eine tiefere Bedeutung? Wird hier schon hingewiesen auf Menschen, die von dem jüdisch-christlichen Glauben noch nie etwas gehört haben und von diesem Glauben folglich auch nicht reden, ihn nicht bekennen können?

Dürfen wir hier schon an die Menschen denken, die für unseren Glauben taub sind? Auf jeden Fall leben wir in einer Zeit und Gesellschaft, in der vieles heidnisch und nichts mehr heilig ist.


Dieser Mann erlebt in der Begegnung mit Jesus nun den größten Moment seines Lebens: Er wird geheilt. Markus erzählt: Und Jesus nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! Und sogleich taten sich seine Ohren auf, und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig.

Die Heilung wäre nicht möglich gewesen, wenn andere den Taubstummen nicht zu Jesus gebracht hätten. Das Wunder wäre nicht möglich gewesen, wenn der Kranke kein Vertrauen in diesen Jesus gehabt hätte - und andersherum war Jesus dieses Wunder zu wirken auch nur möglich, in dem er zum Himmel blickte und sich von dort Kraft und Vollmacht erbat. Und was mir wichtig scheint: Alles geschah abseits. "Er nahm ihn beiseite." Gebet, Segnung, Heilung - das sind geistlich-intime Vorgänge, die nicht für Fotografen und Neugierige bestimmt sind. Und auch hier wird wieder einmal deutlich: Jesus wollte helfen. nicht seine Macht demonstrieren.

Es ist ihm gelungen: Seine Ohren taten sich auf, und die Fessel seiner Zunge löste sich. Manchem mag diese Geschichte anstößig sein - weniger wegen des Heilungswunders an sich, sondern eher wegen der Art und Weise: Jesus nahm Spucke und strich sie auf die Zunge des Taubstummen. - Vielleicht hat ja Speichel doch auch heilende Wirkung? Warum lecken sich Tiere ihre Wunden? - Und was ist, wenn Liebende sich küssen, vielleicht sogar mit Zungenkuss und richtig lang und intensiv? Da findet doch auch keiner etwas anstößiges dabei! Sei es drum: Entscheidend ist: Ein Mensch kommt wieder zurück in die menschliche Gemeinschaft. känn mitreden. Fraqen stellen. seine Wünsche äußern und hören. was passiert. Wenn er unter uns wäre, könnte er sogar den Klang einer liebevoll restaurierten Schmeisser-Orgel hören! Und noch mehr: Er konnte die Geschichten hören, die da geschehen sind zwischen Gott und seinem Volk und unterwegs durch die Zeit. Er konnte nun selbst auch Gott preisen und seinen Namen bekennen. Und das ist wohl das eigentliche Wunder, was sich da im Gebiet der 10 Städte ereignet hat.

Eine ganz andere Heilungsgeschichte

Im Gebiet der Stadt Mittweida ereignete sich nun eine ganz andere Heilung. Liebe Gemeinde, lassen Sie mich einen ganz gewagten Sprung machen: Von der Heilung eines Taubstummen hin zur Heilung einer Orgel. Sie ist ja heute unsere Hauptperson. Und wenn der Gedanke auch verrückt erscheint, ich bekam ihn nicht mehr los:

Da war auch jemand krank und konnte sich nur noch schlecht verständlich machen. Ganz zuletzt, als die Pfeifen ausgebaut waren, war die Orgel dann auch richtig stumm. Wir feierten vor wenigen Wochen trotzdem Hochzeit und Taufe hier in der Kirche. Aber der Klang der Orgel hat schon gefehlt. Ein Keyboard ist eben keine Orgel. - Nun kenne ich die Biographie und das Krankheitsbild dieser Orgel nicht. Aber ich nehme an, dass es unserer Orgel nicht anders ging, als den meisten anderen, die in die Jahre gekommen sind und auf Hilfe warten: Sie sind nicht nur in diesem oder jenem Register stumm. sie versagen den Dienst nicht nur an diesen und jenen Tönen, weil die Pfeifen kaputt oder verdreckt sind oder die Laden undicht sind. Viele Orgeln sind auch taub: Ihr Innerstes versteht nicht mehr, was der Organist eigentlich sagen will. Die Verbindungen zwischen den Tasten und den Pfeifen sind gestört. Was die Finger oder Füße den Tasten sagen, kommt nicht an. "Die neue Kantorin tut mir leid", so sagte kürzlich Kantor Zuckerriedel im Blick auf die Mittweidaer Orgel, wo ständig neu und überraschend irgendwelche Töne ausfallen. Gestörte Kommunikation gibt es also auch bei Orgeln. Und das ist genauso nervend wie sich mit Schwerhörigen unterhalten, deren Hörgerät kaputt ist. ­

Diese Störung ist in Altmittweida nun Vergangenheit. Wie die Heilung dieser Orgel im Einzelnen möglich wurde, davon werden andere berichten. Aber anmerken möchte noch: Ihre Heilung geschah natürlich nicht durch Jesus. Wir sind mit dem Gedanken an die Orgel ein ganzes Stück weg von der Heilungsgeschichte. Andererseits wurde doch die Heilung der Orgel erst möglich durch Menschen, denen der Glaube an Jesus Christus viel bedeutet, die ihre Kirche lieben und den Gottesdienst mit Orgelspiel für ihr Leben schätzen. Aus dieser Haltung heraus haben sie gespendet und geholfen. Und ich kann es mir auch nicht anders denken, als dass auch die Orgelbauer und beteiligten Handwerker ihre Arbeit mit dem Herzen getan haben!

Orgeln und ihre heilende Wirkung Aber was rechtfertigt eigentlich den Aufwand, mit dem Orgeln gebaut und restauriert werden? Manche Orgeln kosten so viel wie der Neubau eines Kindergartens kosten würde.

Orgeln haben etwas Geheimnisvolles, etwas mystisches. Kirchenbesucher fragen oft zuerst nach der Orgel. Bei Orgelführungen bleibt manchen der Mund offen stehen, wenn die höchsten und tiefsten Töne zu hören sind und die ganze wunderbare Mechanik erklärt wird. Der Gedanke der Denkmalpflege ist es nicht allein, der Menschen zum Bau und Erhalt von Orgeln beflügelt. Immer wieder heißt es: Orgeln spielen zur Ehre Gottes. Schön fand ich die Formulierung des Gutachters, Herrn Organist Buße aus Chemnitz, der die hiesige Orgel 1895 prüfte und zu dem Ergebnis kam, dass sie ein Kunstwerk von tadelloser Wohlgelungenheit darstellt. Er wünscht: "Möge das prächtige Werk recht lange seine Stimme zur Erbauung der Gemeinde und zum Preise des Höchsten erklingen lassen!"

Eine schöne alte Formulierung: ERBAUUNG DER GEMEINDE. - Geht das heute noch? Ich denke schon. Die Gemeinde selber braucht den Klang der Orgel. Trotz aller mitreißenden Gospelchöre hat die Orgel sogar noch in afrikanischen Kirchen ihren Platz behalten. Und auch bei uns sind Orgelmusiken noch lange nicht etwas von gestern. Manche Gemeinden locken sogar zu Orgelnächten mit Rotwein... Was suchen und finden Menschen auch von außerhalb? - Orgelmusik kann Menschen fast magisch auf die Kirchenbank fesseln. Im Klang der Orgel setzen sich Menschen hin, betrachten den Kirchenraum oder schließen die Augen und blicken nach innen. Orgelmusik hilft, zur eigenen Mitte zu finden, vielleicht auch still zu werden (wenn nicht gar zu neue Stücke gespielt werden!). Vielleicht lernen Menschen auch wieder, die leisen Töne auch in ihrem Leben zu hören. Und natürlich hilft die Orgel uns allen, die alten Choräle zu singen und Gottesdienste zu festlichen Stunden werden zu lassen. ­ Auch und gerade für die Musik der Königin der Instrumente trifft das Wort von Victor Hugo zu: Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Nach der Heilung des Taubstummen gebot Jesus den Augenzeugen, dass sie es nicht weitersagen sollten. Je mehr er's aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

Wozu der ganze Aufwand mit den Orgeln? - Der Orgelgutachter sprach von der Erbauung der Gemeinde. Wir könnten für uns heute sagen: Damit Menschen auch von außerhalb zur Mitte und zum Glauben an Jesus Christus finden. Aus meiner Sicht ist das Heilung, wo dies geschieht und Menschen auch das Evangelium hören und den Glauben für sich entdecken. Denn es ist ein befreiender Glaube. Möge die Schmeisser Orgel so manchem Zeitgenossen die Ohren öffnen und die Zunge zum Bekenntnis und zum Singen lösen.

Und der Friede Gottes bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Herren. Amen.

12. Sonntag nach Trinitatis, 03.09.2006, Predigt von Pfarrer Johannes Grasemann



Worte des KV

12. Sonntag nach Trinitatis
03. September 2006
von Sandro Barthel

Liebe Gemeinde, lieber Orgelbaumeister Groß, liebe am Bau beteiligten Firmen, liebe Ausführenden.

Dieser Sonntag ist wie für die Orgelweihe gemacht. Über unserem Predigttext steht heute die Überschrift, „Gottes Wunder an einem Gelähmten“. Und der Wochenpsalm trägt die Überschrift: „Der Herr baut Jerusalem wieder auf“.

Halleluja – lobt den Herrn! Es ist gut, unserem Gott Loblieder zu singen; es macht Freude, ihn zu loben.

Mehr als Worte sagt ein Lied, so kann man es auch auslegen. Nun ist es fast vollbracht. Kleine Nachstimmungen hier und da, kleine Korrekturen am Anstrich, und es ist vollendet. Für uns alle kam die Restaurierung unserer Orgel und die damit verbundene Erneuerung des Anstriches schneller als erwartet. Seit Dezember 2003 hat sich der Kirchenvorstand mit dieser Restaurierung beschäftigt. Nach viel Nachfragen und Bitten wurde uns dieses Vorhaben am 10. Mai diesen Jahres komplett genehmigt.

Sie, lieber Orgelbaumeister, und Sie, liebe ausführenden Firmen, haben Ihre Kalender gestrafft und unser Vorhaben in die Tat umgesetzt.

Nach 110 Jahren konnten wir noch nicht feiern, aber nach 111 Jahren ist heute ein Festtag. Herr Paul Schmeisser baute 1895 unsere Orgel in den Neubau dieser Kirche ein und erntete hohe Anerkennung der damaligen Orgelsachverständigen und der Gemeinde. Als wir dann im Jahre 1917 unsere Orgelpfeifen aus dem Prospekt ausbauen lassen mussten, verstummte ein Teil des wohlklingenden Instrumentes. Bereits 1919 beauftragte der damalige Kirchenvorstand den Orgelbaumeister Schmeisser mit dem Ersatzeinbau eines Zinkprospektes mit Bronzebeschichtung.

Die Orgelsachverständigen, die jetzt diese Orgel analysierten, wiesen einheitlich auf das klanglich veränderte Prospekt der ansonsten original erhaltenen Orgel hin. Wir ließen dann das Prospekt mit anbieten und beauftragten, es auch wieder in Zinn/Blei neu zu gießen.

„Gottes Wunder an einem Gelähmten“, machten die Firma Elektro-Löbner mit der Neuverlegung der Stromleitungen zum Orgelgebläse auf der einen Seite und die Firma Groß mit der Reparatur der Windkanäle und Windladen auf der anderen Seite für unsere Ohren spürbar. Darüber hinaus wurde durch die Firma Treppen- und Geländerbau Uwe Tauscher die Dielung des Orgelpodestes und der hinteren Empore erneuert, wodurch die Knatschgeräusche verschwanden. Die Firmen Malermeister Rainer Max und Baugeschäft Dittrich teilten sich gleich zu Beginn ein Gerüst, um die Decke in der Orgel von den losen Putzstellen zu befreien, nachzuputzen und mit einem Anstich zu versehen.

In Ehrfurcht vor den alten Meistern bemühte sich die Firma Max um eine Freilegung der Rundornamente im Bogen. Leider bleiben sie uns verborgen.

Kantor Eckhard Zuckerriedel und Kantor Michael Reichel hatten bereits die Möglichkeit, die Orgel in ihrem nahezu Original-Klang von 1895 zu spielen. Herr Groß, ich denke ich spreche für alle hier in dieser Kirche, es ist Ihnen gelungen, uns klanglich zu verzaubern. Dies wäre aber nicht möglich gewesen, wenn Michael Seibt und Reinhard Schäbitz, um nur einige Ausführende zu nennen, nicht Abende oder teilweise auch Nächte hier in der Kirche geklebt, gefeilt, intoniert oder geputzt hätten. Ich danke Euch allen im Namen des Kirchenvorstandes, stellvertretend für die Gemeinde, recht herzlich.

Es war mir als Vorsitzenden des Kirchenvorstandes und Hilfskirchenmusiker des Ortes stets eine Ehre und Vergnügen, Euch allen bei Eurer Arbeit über die Schulter zu schauen.

Viele Grüße überbringe ich ebenfalls noch von unserem Orgelsachverständigen Herrn Norbert Ranft, der heute leider 3 Gottesdienste spielen muss, so dass er nicht bei uns sein kann. Herr Krabbes, Baupfleger vom Büro für Baupflege des Kirchenbezirkes ist leider auch verhindert. Pfarrer Göhler bedauert es ebenfalls sehr, hier mit uns diesen Tag nicht feiern zu können. Leider erlitt er einen Schlaganfall und befindet sich derzeit in einer Rehaklinik. Er wünscht uns dennoch Gottes Segen und viel Erfolg bei der Weiterführung des Baues. Gott der Herr stärke ihn.

An dieser Stelle möchte ich aber auch recht herzlich allen Spendern danken, ohne die unsere Orgel bald verstummt wäre. Allen Helfern der Reinigungseinsätze, Ihnen liebe Firmen, Ihnen liebe Pfarrer und Ihnen liebe Kantoren, für Ihren Dienst und Ihre Unterstützung möchte ich im Namen des Kirchenvorstandes ebenfalls nochmals Danke sagen.

© 2018 Schwesterkirchgemeinden Altmittweida und Ottendorf